Hinter den Bergen des Taygetos, an dessen Ausläufern im Süden des mittleren Ausläufers der mythenumwobenen griechischen Halbinsel Peloponnes, liegt die Mani – ein wilder, ursprünglicher Landstrich, geprägt von unwegsamen steinigen Hängen, durchbrochen von Terrassen und fruchtbaren Ebenen die sich zum Meer hin ergießen. Hier wachsen silbern schimmernd die Olivenbäume umringt von Kräutern und Sträucher die das Landschaftsbild prägen. Meist klein zurückgeschnitten, da sonst das Ernten der Oliven in den Hanglagen und zwischen den kalkhaltigen Felsen nahezu unmöglich wäre. Der teils karge Untergrund erscheint auf den ersten Blick denkbar ungeeignet für den Olivenambau, dabei sind es gerade die kargen kalkhaltigen Böden die der Olivenbaum liebt. Nicht umsonst gilt die Mani weltweit als eines der besten Produktionsgebiete für Olivenöl und das schon seit der Antike.


Hier findet man teilweise noch das stille, kaum berührte Griechenland mit seinen freundlichen und doch verschlossen wirkenden Menschen, die in völligem Gleichklang mit dem Rhythmus ihrer Natur und der Landschaft leben, ebenso das Kafenion als zentraler Ort des Dorfgeschehens und die Dorftaverne die ganz ohne Anbiederungen an moderne Tourismusgewohnheiten auskommt.

Die äußere Mani, der Landstrich in dem wir zuhause sind beginnt südlich von Kalamata und endet im eigentlichen Hauptort der Mani "Areopoli". Von hier bis zum Kap Tainaron, der südlichste Punkt griechischen Festlandes, erstreckt sich die innere Mani. Ziemlich genau auf halben Weg zum Kap, in der Ortschaft Thalames 50 km südlich von Kalamata und 15 Kilometer vor Areopoli, direkt an der einzigen Verbindungsstraße steht unsere Morea Ölmühle. Und ausschließlich hier im Umkreis von 20 Kilometern stehen auch alle Olivenbäume aus denen unser Olivenöl gewonnen wird. 

Aus historischer Sicht ist die Mani fast immer unbesiegt geblieben. Die Manioten lebten meist in Wehrtürmen, früher bis zu 20 Meter hoch, boten sie Schutz vor Piraten und verfeindeter Nachbarschaft. Und die Vendetta, die blutigen Fehden, wurden nur zur Erntezeit niedergelegt.

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